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Netzwerk-Reise in „Die Fabrik der Welt“
16. November 2018
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In der Zeit vom 28.9 bis zum 08.10.2018 hielt sich eine Gruppe von MBA-Studierenden der MBA Fernstudiengänge Internationale Betriebswirtschaftslehre und MBA Unternehmensfüh-rung sowie der betriebsintegrierende Studiengang Betriebswirtschaft unter der Führung von Prof. Rainer Busch, Dr. Alexander Unger, Eva Nefen und Christian May in der Provinz Gua-ngdong, China auf. Bei dieser Reise handelt es sich nach 2012, 2014 und 2016 den vierten Besuch einer MBA-Gruppe bei unseren Netzwerkpartnern in China. Die Region um die 11 Millionen umfassende Stadt Guangzhou ist ein bedeutender Industrie- und Handelsstandort („Fabrik der Welt“) im Perlfluss-Delta, zu dem auch die Großstädte Hongkong, Shenzen, Dongguan, Foshan, Jiangmen, Huizhou, Zhongshan und Zhuzai gehören. Auf einer Fläche von der Größe Baden-Württembergs leben über 100 Millionen Menschen. Guangdong ist mit 104,30 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Provinz Chinas. Die Studierenden aus Ludwigshafen diskutierten im Rahmen eines Besuchs der MBA Business School der Guangdong University of Economics and Finance mit ihren Kommiltonen beispielsweise über die Konsequenzen der Globalisierung im Kontext des Handelsstreits zwischen China, USA und Europa, die Besonderheiten beim Aufbau von Beziehungen in China. Der Vertreter der AHK in Guangdong, Mark Piesberger, berichtete über die gravierenden Veränderungen im institutionellen Umfeld, denen sich deutsche Unternehmen in dieser Provinz Kanton zu stellen haben. Als sehr interessante Gesprächspartner standen bei diesem Besuch erneut die Gründer des Start-ups „Airparking“ (Entwickler eines Parkraum-Bewirtschaftssystems) aus Guangdong zur Verfügung. Ein weiterer Höhepunkt des Aufenthaltes unserer Gruppe war der Besuch des chinesischen Internetgiganten Tencent (WeChat, QQ); zahlreiche Entwicklungen im Bereich derTechnologie sowie der sozialer Medien bildeten hier die Gesprächsgrundlage. Im Mittelpunkt des Besuches standen zudem sowohl formelle Gespräche mit Unternehmern aus der Möbelbranche über die Vermarktungsmöglichkeiten in Europa, aber auch die Her-ausforderungen im Umweltbereich, aber auch gemeinsame (informelle) Abendessen (mit all ihren „kulturgeleiteten Herausforderungen“). Abschließende Stationen der Reise waren Macau sowie Hongkong.
Ein Eindruck von Felix Stauder, der momentan den MBA Fernstudiengang Internationale Betriebswirtschaftslehre belegt: „Die Netzwerkreise nach China war für mich ein absolutes Highlight im Rahmen meines MBA-Programmes. Das Treffen mit chinesischen Start-Ups sowie bereits etablierten Unternehmen gaben einen prägenden Einblick in die chinesische Unternehmenskultur. Beim abendlichen Businessdinner mit den Unternehmern konnten die Gespräche in lockerer Atmosphäre fortgesetzt werden. Die Gesprächsrunden mit chinesischen Studierenden u.a. über Themen wie Globalisierung, Handelskriege und Umweltschutz waren sehr aufschlussreich. Faszinierend war zudem das Kennenlernen der chinesischen Kultur insbesondere auf Lantau Island sowie das dynamische Leben in Guangzhou, Hongkong und Macau. Die starke Organisation und das tolle Miteinander innerhalb der Reisegruppe machten China zu ein einem unfassbar beeindruckenden Erlebnis.“

Quelle: HS LU

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